Fr 13Mrz2020

ANKATHIE KOI

Die nicht-männliche Libido wurde über Jahrhunderte hinweg alles andere als prominent gemacht. Dabei ist sie alive and well und durchaus bereit sich auszudrücken. Ankathie Koi perfektioniert auf ihrem zweiten Album „Prominent Libido“ ihr Spiel zwischen impliziten und expliziten Erzählungen. Ein Blick auf die Tracklist verrät, dass Frauen hier mehr vertreten sind, als die übliche 30%-Quote hoffen lässt. Die HörerInnen machen Bekanntschaft mit mindestens vier Frauen, die als Personen genauso existieren wie als Metaphern: die toughe Viktoria, die verführerische Adriana, die freiheitsliebende Anna, und die knallharte Business Woman Meilin („Shanghai Mazes“). Alle davon sind hier als Sinnbilder zu verstehen – ihre Prominenz ist ein Remix aus Ankathies eigener Charakteristika und den Geschichten ihrer Verbündeten. Der klassische Koi-Sound verortet sich bekanntlich grandios mitten in den grellen 80ern. Auf „Prominent Libido“ macht Ankathie aber gerne auch wilde Ausflüge in die nächsten Jahrzehnte. Obwohl die 80er musikalisch und visuell viel hergeben: Ankathie Koi lässt sich eben nicht darauf reduzieren.

 

 

PICOBELLO

Picobello erzählen mit ihrer Musik Geschichten aus ihrem Umfeld und sagen dabei, dank pointierter Ironie mehr über unsere Gesellschaft aus, als manchen lieb ist. Nach ihrem Sommerhit »Heiß« und dem schrulligen Gitarrenwestern »Eng mich ein«, erscheint nun die dritte Single »Mädchen aus der U-Bahn«, die dem Publikum der Picobello Live-Shows schon jetzt nicht mehr aus dem Kopf geht.

 

 

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